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Inklusion stärker in die Kirche bringen

Charlotte MattesRollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“Rollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“

EKHN-Leitung veröffentlicht Diskussionspapier

Mit einem neuen Thesenpapier zur „Inklusion“ will die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) das wichtige Thema in Gemeinden und Einrichtungen stärker zur Sprache bringen. Ziel soll dabei sein, vor Ort konkrete Ideen zu entwickeln, um Inklusion zu verwirklichen. Wichtig ist dabei auch der Gedanke,  dass die Idee der Inklusion kein fremder Impuls ist, der beispielsweise auf die Initiative der UN zurückgeht, sondern biblisch-theologisch begründet tief verankert ist: Handeln aus dem Geist der Liebe Christi hat immer schon inklusiven Charakter.

Im vergangenen Jahr wurde der Text dann in einem kontinuierlichen Diskussionsprozess erarbeitet und unter anderem auf der zweiten Bildungskonferenz der EKHN  beraten, bevor die Kirchenleitung Ende 2013 beschloss, ihn als Diskussionsgrundlage allen Interessierten zugänglich zu machen. Gleichzeitig ist die Kirchenleitung vor diesem Hintergrund bereits sehr dankbar für alles, was bisher in unserer Kirche schon auf dem Wege der Inklusion geschehen ist.

Aktuelles zum Thema Inklusion

01.11.2018 frs

"Bewusstsein für Nöte anderer entwickeln"

Pfarrerin Christiane Esser-Kapp von der Fachstelle Inklusion über Teilhabe und leichte Sprache im Gemeindeleben. Noch immer gibt es viele Hürden im Alltag, die ein gesellschaftliches Miteinander und Teilhabe aller erschweren. Esser-Kapp berät Gemeinden, die "mehr Inklusion wagen wollen".
Frau und Mann stehen hintereinander und gebärden mit ausladenden Armen.

25.10.2018 pwb

Wie sieht ein Gottesdienst aus, der das Herz der Gehörlosen erreicht?

Fast 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt haben Mitte Oktober in Niederhausen bei der Konferenz des Internationalen ökumenischen Arbeitskreises für Gehörlosenseelsorge (IEWG) über die Frage gesprochen, wie ein Gottesdienst aussehen muss, der die gehörlosen Menschen wirklich erreicht.
Künstler Gunter Demnig verlegt Stolpersteine für die Familie in Frankfurt, gefilmt von einem israelischen TV-Team.

23.10.2018 epd/red

70.000. Stolperstein in Frankfurt verlegt

Der Kölner Künstler Gunter Demnig (70) hat am Dienstag in Frankfurt am Main den 70.000. Stolperstein verlegt. „Es sind 70.000 Steine zu viel“, sagte Demnig. Der Gedenkstein erinnert an Willy Zimmerer, der 1944 in Hadamar den nationalsozialistischen Morden an Behinderten zum Opfer fiel.
Mode für Rollstuhlfahrer

11.10.2018 red

Stylische Mode für Rollstuhlfahrer

Beim Shoppen achten wir darauf, dass uns eine Hose gefällt und gut sitzt, sie zu unserer Figur passt. Aber dann erleben wir: Während unseres 8-Stunden-Tages im Büro zwickt und schneiden oft die Nähte ein. Jeans sind eben zum Gehen und nicht zum Sitzen gemacht. Und jetzt stellt man sich vor: 1,6 Millionen Menschen in Deutschland sitzen den ganzen Tag – und zwar im Rollstuhl.
Martin Willuweit und Tim Herrmann (rechts) vom Berufsbegleitenden Dienst

24.08.2018 bon

Behindert im Job – was nun?

Der Berufsbegleitende Dienst der Diakonie steht Menschen mit Handicap zur Seite. Dabei berät er sowohl Menschen mit Behinderung als auch Arbeitgeber bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz.
Junge Frau trägt ihre Schwester mit Down-Syndrom Huckepack

02.03.2018 pwb

Ökumenische Woche für das Leben

Vom 14. bis 21. April 2018 findet die diesjährige ökumenische Woche für das Leben statt. Sie steht unter dem Motto „Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!” und lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Methoden der Pränataldiagnostik ein.
Inklusion und Kirche

23.02.2018 vr

Aus dem Glauben mehr für Inklusion eintreten

Hessens Modellregion „Kirche und Inklusion“ rund um Limburg zieht ein positives Fazit: Ein gelungenes Beispiel und ein „wichtiger Meilenstein“, um auch aus dem Glauben heraus für noch mehr Inklusion einzutreten, sagt Kirchenpräsident Volker Jung.
Portrait

07.07.2017 pwb

Gudrun Goy wird Behindertenseelsorgerin in Darmstadt

Gudrun Goy wechselt vom Gemeindepfarramt in Griesheim ins Spezialpfarramt nach Darmstadt. Die Pfarrerin wird mit halber Stelle Angebote für Menschen mit Behinderung machen und ebenfalls mit halber Stelle Fachberatung zum Thema Inklusion in der Propstei Starkenburg anbieten.

26.06.2017 epd

Spatenstich für integratives Wohn- und Kindergartenprojekt in Mainz

Kindergarten, Behinderte und tägliches Arbeiten dicht an dicht - in dem neuen Bauvorhaben in Mainz soll ein Neubau entstehen, in dem Inklusion mehr als leere Worthülse sein soll.
Plexiglasschild mit Rollstuhlfahrer-Piktogramm und Richtungspfeil

03.05.2017 epd

Frankfurt auf Platz zwei bei Umfrage zu Barrierefreiheit

Frankfurt am Main liegt bei einer Umfrage zum Thema Barrierefreiheit unter den fünf größten deutschen Städten auf Platz zwei. In der von der „Aktion Mensch” in Bonn am Mittwoch vorgestellten Studie bekam Frankfurt erneut die zweitbeste Bewertung nach München. Die Plätze drei bis fünf belegen Berlin, Hamburg und Köln.

Einrichtungen und Angebote der Diakonie für Behinderte

Kirche und Diakonie helfen Behinderten auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Hier finden Sie eine Übersicht von Einrichtungen und Angeboten

Download

Thesenpapier der Kirchenleitung der EKHN zur Inklusion

Zum Inklusionsverständnis des christlichen Glaubens und den Folgerungen für den Bereich der Bildung.

 

Praktische Hinweise für ein inklusives Abendmahl



Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat unter dem Titel „Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft“ eine neue Orientierungshilfe veröffentlicht (26.1.2015). Sie reflektiert die sozial- und bildungspolitischen Herausforderungen durch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Konsequenzen besonders für die evangelische Kirche und ihre Diakonie.

Unter www.ekd.de/inklusion-leben steht die Orientierungshilfe zum Herunterladen bereit.
Sie ist auch zum Preis von 7,99 € über den Buchhandel erhältlich.

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