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Inklusion in die Kirche bringen

Charlotte MattesRollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“Rollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurde Ende 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) verabschiedet und trat 2008 in Kraft. Im Februar 2009 hat die Bundesrepublik Deutschland diese UN-Konvention ratifiziert.

Seitdem sind zehn Jahre vergangen, Jahre, in denen sich viel in Deutschland, aber auch viel in der EKHN in puncto Inklusion getan hat. So hat die EKHN als erste und einzige Kirche Fachberaterstellen für Inklusion eingerichtet. Diese 3,0 Pfarrstellen helfen mit, den Gedanken der Inklusion in die Kirche hineinzutragen, indem die Stellen inhaber*innen Kirchen- und Dekanatssynodalvorstände beraten, Fortbildungen für Ehren- und Hauptamtliche anbieten, exemplarische Projekte in der Region durchführen und Gemeinden unter dem Aspekt von Inklusion aufsuchen und beraten.

Aktuelles zum Thema Inklusion

Adrian Dürsch

24.09.2021 red

Viele Menschen mit Behinderungen können zum ersten Mal an der Bundestagswahl teilnehmen

An der Bundestagswahl nehmen am 26. September 2021 auch diejenigen teil, die bis vor zwei Jahren nicht wählen durften: Menschen mit Behinderung mit Vollzeitbetreuung in allen Angelegenheiten. Dazu gehört auch Adrian Dürsch. Er hat ein Ziel: Er will seiner Partei bei der Bundestagswahl seine Kreuzchen geben.
Mareike Schmidt und Hanna Teckenbrock

21.09.2021 red

Sensibel werden für die Glaubensvorstellungen psychisch Erkrankter

In ihrer Masterarbeit hat Mareike Schmidt festgestellt, dass Fachkräfte teilweise verunsichert auf die Religiosität von psychisch erkranken Klient:innen reagieren. Deshalb hat sie Arbeitsinstrumente für die Berufspraxis entwickelt. Eine weitere Absolventin, Hanna Teckenbrock, hat in ihrer Arbeit darauf hingewiesen, wie wichtig es für Menschen mit Beeinträchtigungen ist, sie bei der Orientierung im sozialen Raum zu unterstützen. Beide Frauen haben für ihre Masterarbeiten den Hochschulpreis der Evangelischen Hochschulgesellschaft e.V. und der Diakonie Hessen erhalten.
Coronatest

21.04.2021 rh

Corona-Selbsttests - auch in leichter Sprache erklärt

Die EKHN als Arbeitgeberin ist verpflichtet, den Mitarbeitenden, die zwingend an ihrem Arbeitsplatz tätig sein müssen, mindestens einmal pro Woche einen freiwilligen Corona-Schnelltest anzubieten. Welche Tests es gibt, wie ein Test durchgeführt wird und was bei einem positiven Ergebnis zu tun ist, zeigen mehrere Info-Blätter. Auch für Menschen mit Beeinträchtigungen steht eine Beschreibung für den Selbst-Test in leichter Sprache zur Verfügung.

16.09.2020 bon

Menschen mit einer Behinderung auf dem Weg in den Job

Es ist nicht immer leicht, im Beruf Fuß zu fassen – schon gar nicht für Menschen mit einer Behinderung. Der Integrationsfachdienst des Diakonischen Werks Westerwald (IFD) hat diese Männer und Frauen im Blick: Seit 30 Jahren hilft er ihnen bei der Suche nach dem richtigen Job.
Eine Konfirmandin steht vor einer Pfarrerin

03.12.2020 rh

EKHN.de wird barriereärmer: Neues Online-Angebot

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember ein Themen-Paket über Kirche und Glaube in leichter Sprache veröffentlicht. Dadurch können sich alle einfacher über Grundbegriffe des Glaubens informieren.
Evangelische Kirche mit Logo

13.09.2020 red

Kirche und Glaube - endlich verständlich

Wie funktioniert die Kirchen-Synode? Welche Vorstellung haben Christinnen und Christen über Gott? Nicht jeder hat sofort eine Antwort parat; die Struktur der Kirche sowie Glaubensthemen wirken oft komplex. Deshalb ist es gerade für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder wenigen Deutschkenntnissen wichtig, Glaubensinhalte und Informationen über die Kirche leicht zu erklären.
Atemschutzmaske

19.05.2020 red

Schutzmaßnahmen im Präsenzgottesdienst leicht erklärt

Seitdem die Kirchen wieder für Präsenzgottesdienste öffnen, gelten mehrere Hygiene-Regeln. Damit auch Menschen mit Beeinträchtigungen die Maßnahmen gut umsetzen können, hat Pfarrerin Christiane Esser-Kapp einen Text mit erklärenden Illustrationen verfasst.
„Das Wichtigste war für uns, dass er mit viel Liebe aufwächst“, sagt Vater Achim.

22.05.2020 cm

„Ja, wir bekommen unser Wunschkind, trotz der Behinderung!“

Der Schwangerschaftstest ist positiv, ein riesiger Glücksmoment für alle Eltern mit Kinderwunsch. Doch wenn heraus kommt, dass das Baby eine Behinderung haben wird, kann das große Zweifel bei auslösen. EKHN.de hat eine Familie getroffen, die vor einer schwierigen Entscheidung stand.
Corona-Virus in leichter Sprache

16.03.2020 rh

Leichte Sprache: Schutzmaßnahmen vor Corona einfach erklärt

Von der Ausbreitung des Corona-Virus sind auch Menschen mit Behinderungen betroffen. Deshalb ist es notwendig, dass sie über die neue Situation sowie Schutzmaßnahmen aufgeklärt werden. Pfarrerin Christiane Esser-Kapp, die Behindertenseelsorgerin für die Region Rhein Main, hat deshalb einen illustrierten Informationstext zum Verteilen verfasst.
Carola Barth

20.04.2020 red

1907: erste Promotion einer Frau in Theologie

Den Namen Karl Barth (Schweizer Theologe) dürfte so mancher Protestant schon gehört haben. Aber wer ist Carola Barth? Auch sie hat Geschichte geschrieben: Sie ist die erste Frau, die 1907 an einer deutschen Universität einen theologischen Doktorgrad erwarb. Zudem wurde sie als eine der ersten Frauen ins Frankfurter Stadtparlament gewählt.

Einrichtungen und Angebote der Diakonie für Behinderte

Kirche und Diakonie helfen Behinderten auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Hier finden Sie eine Übersicht von Einrichtungen und Angeboten


Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat unter dem Titel „Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft“ eine neue Orientierungshilfe veröffentlicht (26.1.2015). Sie reflektiert die sozial- und bildungspolitischen Herausforderungen durch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Konsequenzen besonders für die evangelische Kirche und ihre Diakonie.

Unter www.ekd.de/inklusion-leben steht die Orientierungshilfe zum Herunterladen bereit.
Sie ist auch zum Preis von 7,99 € über den Buchhandel erhältlich.

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