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Streaming

MedienhausBlick auf das Video-Regiepult

Einen Gottesdienst, eine Veranstaltung oder ein anderes Ereignis live zu übertragen, ist heute mit fast jedem Smartphone möglich. Einfach zu bedienende Kameratechnik erlaubt auch das Übertragen qualitativ hochwertiger Bilder und Töne. 

Für das Übertragen ins Internet – das Streaming – gibt es eine Reihe, zum Teil sehr kostengünstiger Optionen. Besonderes Augenmerk ist auf eine gute Internet-Verbindung für das hohe Datenvolumen zu legen. Ein offenes WLAN zu Übertragung könnte beispielsweise mithilfe von Freifunk aufgebaut werden. In machen Kirchen kann der Internet-Empfang schlecht oder unzureichend für eine Übertragung sein – ein Test im Vorfeld ist in jedem Fall sinnvoll.

Tipps von medienkompass.de

 (Medienhaus Stuttgart)


Entscheidungshilfe für die Planung eines Streamings

Jedes Projekt bedarf einiger Vorüberlegungen, die sollten Sie auch beim Thema Streaming (Live-Übertragung via Internet) anstellen.


1.) Was ist mein Thema? Ein Gottesdienst mit der klassischen Liturgie? Oder wähle ich ein anderes Format?
Für das ZDF ist die klassische Liturgie noch tauglich, im Netz erwarten die Teilnehmer aber kurzweilige Passagen und idealerweise auch Interaktion. Wollen Sie sich darauf einlassen? 
Wenn ja, lesen Sie Punkt 2.)
Tipp: Felix Ritters Video-Tipps auf Youtube

2.) Welche Plattform ist für mich die richtige?
Facebook ist weit verbreitet. Bei Instagram heißt der Dienst IGTV. Hier sind Videos im Hochformat besonders beliebt. Auch Youtube bietet einen Livestream. Alle drei der genannten Anbieter bieten den Livestream quasi per Mausklick an. Nutzen Sie die Plattform, auf der die jetzt schon besonders gut vernetzt sind. Sie sind gerne vernetzt und scheuen nicht die Kommunikation mit Ihren Usern? 
Lesen Sie weiter unter Punkt 3.)

3.) Welche Technik brauche ich?
Als Minimum eine gute Internetverbindung und ein gutes Smartphone mit Stativ und Ansteckmikrofon. Mehr Technik ist wünschenswert, aber nur wenn Sie bereit sind, ein technikbegeistertes Team zusammenzustellen.
Sie auch: Handreichung Streaming
Sie sind begeistert und kennen Menschen, die Ihnen bei der Technik helfen? Wenn ja, dann sind Sie kurz davor, nun endlich starten zu können.
Lesen Sie schnell nochmal, was unter dem nächsten Punkten steht.

4.) Welche Rechte muss ich beachten?
Wenn Sie keine Menschen filmen, dann brauchen Sie auch keine Einverständniserklärungen. Ansonsten lassen Sie sich von den Gefilmten vorab eine schriftliche Einverständniserklärung geben, dass sie die Personen per Video im Internet zeigen dürfen. 
Wenn Sie keine Kunstwerke abbilden, dann sind Sie auch diesbezüglich schon einen Schritt weiter. (Auch Kirchenfenster sind Kunstwerke, besser, sie zeigen sie nur unscharf im Hintergrund. Keine Detailaufnahmen).

Wenn Sie Musik verwenden, dann müssen Sie die GEMA-Regelungen beachten. Das ist ein bisschen verzwickt (siehe Anmerkungen am Ende dieses Textes).

Bereit? Dann legen Sie los.
Eine ausführliche (!) Anleitung finden Sie unter: https://kirchedigital.blog/2020/03/11/gottesdienste-und-veranstaltungen-live-streamen/

Sie haben Bedenken, dass Sie das allein nicht stemmen können? Schauen Sie mal unter dem nächsten Punkt:

5.) Welche Kooperationen bieten sich an?

Nicht jede Gemeinde muss jede Woche einen eigenen Gottesdienst streamen. Verabreden Sie sich mit anderen benachbarten Gemeinden zu gemeinsamen Projekten. Geteilte Arbeit ist weniger Arbeit.

Unterstützung bietet auch sublan.tv. Mit einer speziellen Software können interaktive Gottesdienste veranstaltet werden.

Bewerben Sie Ihren Stream: Auf Ihrer Website, auf Plakaten im Schaukasten, via Anzeigen in der regionalen Presse. Ohne Zuschauer*innen lohnt sich der Aufwand nicht. 

 

 

 

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