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Symposium: Um Gottes Willen

Kurs-Nr.: , 01.02.2020, Frankfurt am Main

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Infos

Termin 01. 02. 2020 9:30 – 17:00 Uhr

Ort Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Str. 23, 60311 Frankfurt am Main

Kosten 20 Euro (incl. Mittagsimbiss). Studierende und Auszubildende nehmen kostenfrei teil.

Links evangelischer-bund.de/events/um-gottes-willen/

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Über Begriffe wie Glaube und Religion wird häufiger gesprochen, als über Gott. „Um Gottes Willen“ lautet nun der Titel einer Tagung am 1. Februar 2020 in Frankfurt am Main, die das Reden von Gott in den Mittelpunkt stellt. Die Veranstalter, der Evangelische Bund Hessen und die Martin-Niemöller-Stiftung, haben prominente Gäste eingeladen, wie die Theologin Margot Käßmann und den Philosophen Volker Gerhardt. 

Das Symposium geht der Frage nach, wie heute die Rede von Gott möglich ist und wie es das politische und gesellschaftliche Handeln prägen kann. Dazu führt es die Teilnehmenden auf die Spuren zweier großer Theologen des 20. Jahrhunderts, Karl Barth und Martin Niemöller. Barth sprach davon, dass es unmöglich sei, von Gott reden zu können – aber es doch zu müssen. Und Niemöller musste lernen, dass Gott nicht der Gott der Bataillone ist, sondern durch Christus spricht. Es müsse also das menschliche Handeln dem menschgewordenen Wort Gottes folgen. Und weil beide Theologen politisch gewirkt haben, haben die Veranstalter Politiker der großen Parteien CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke, eingeladen, mitzudiskutieren. Außerdem kommt Sandro Witt vom DGB, die Unternehmerin Silke Westphal, und immer mit dem Blick auf die theologische Einordnung Christiane Tietz, die in Zürich Theologie lehrt.

„Während früher über Gott und die Welt geredet wurde, diskutieren heute in Zeitungen und im Internet, in nachbarschaftlichen Gesprächen sowie in den Sozialen Netzwerken viele Menschen über Glaube und Religion,“ sagt Michael Karg, der Vorsitzende der Martin-Niemöller-Stiftung. Dieses Themenfeld interessiere die Menschen, weil es sie betreffe. Matthias Ullrich, Vorsitzender des Evangelischen Bundes Hessen, möchte die Rede von Gott wiedergewinnen. „Wenn wir jedoch über Gott reden, dann stellen wir das, was wir tun, in den Zusammenhang der Welt“. Über Glaube und Religion könne man unverbindlich reden, über Gott, über den einen Gott, nicht.

Anmeldung bis 5. Januar 2020

Details

Veranst. Evangelischer Bund Hessen

Telefon

Telefax Langtitel

E-Mail engler-starck@evangelischer-bund.de

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