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Vorwort der Stellvertretenden Kirchenpräsidentin

EKHN/NeetzPortrait vor abstraktem WandbildStellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf

Liebe Leserinnen und Leser,

Kirchengemeinden arbeiten vermehrt zusammen. Sie stärken sich dabei, ihren Auftrag zu erfüllen und das Evangelium auch unter den sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen in die Welt zu tragen. Das von der Kirchensynode im April 2018 beschlossene Regionalgesetz nimmt diese Entwicklung auf und bietet verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Sie können flexibel nach der konkreten örtlichen Situation und der Perspektive der beteiligten Kirchenvorstände ausgestaltet und kombiniert werden. Das Ziel ist, Kirchengemeinden zur regionalen Kooperation anzuregen und bei deren Ausgestaltung zu unterstützen. Wichtig ist, dass diese Prozesse von den Kirchengemeinden selbst initiiert und nicht verordnet werden. Regionale Zusammenarbeit kann entlasten und unterstützen, ohne die örtliche Identität aufzugeben. Zugleich kann sie neue Möglichkeiten kirchlicher Arbeit eröffnen, die sich in den einzelnen Kirchengemeinden allein oder auf der Ebene des Dekanats nicht in gleicher Weise verwirklichen lassen.

Die vorliegende Arbeitshilfe stellt die Grundformen der Zusammenarbeit systematisch dar und beschreibt deren Möglichkeiten. Dies soll die vielfältigen regionalen Entwicklungen in unserem Kirchen gebiet unterstützen. Zudem werden Themen, die sich aus der konkreten Befassung mit diesen Kooperationsformen ergeben, aufgegriffen. Im hinteren Teil finden Sie dann noch verschiedene Materialien und Mustertexte, die Sie an Ihre Bedarfe anpassen können. Die aktuellste Fassung der Arbeitshilfe mit Downloadmöglichkeit der Arbeitsmaterialien finden Sie hier.

Die Arbeitshilfe kann eine erste Orientierung bieten und viele Fragen beantworten. Für die konkrete Ausgestaltung vor Ort steht Ihnen zusätzlich eine vernetzte Beratung zur Verfügung. Ein Regionalbüro koordiniert diese Beratung durch Kirchenverwaltung, Zentren und Einrichtungen der EKHN sowie der Diakonie und unterstützt Sie dabei, die für Sie passende Form der Zusammenarbeit zu finden und zu gestalten.

Mit Ihrem Einsatz für eine nachbarschaftliche, regionale Zusammenarbeit gestalten Sie die Weiterentwicklung unserer Kirche aktiv mit. Dafür danke ich Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen und Ihrem gemeinsamen Planen und Gestalten Gottes Segen.

Ulrike Scherf
Stellvertretende Kirchenpräsidentin

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