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Epiphanias

6.1.2019: „Krank auf der Straße" und „Gemeindenahe sozialpsychatrische Angebote“

Diakonie HessenWort-Bild-MarkeDiakonie Hessen

Mit einer Hälfte der heutigen Kollekte wird eine medizinische Notversorgung für wohnungslose Menschen in ambulanten Einrichtungen der Diakonie in unserem Kirchengebiet aufrechterhalten und weiter ausgebaut. Die Diakonie fördert aus Mitteln der zweiten Hälfte der Kollekte mit vielfältigen Projekten das inklusive Zusammenleben von Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigung.

Die heutige Kollekte geht zu gleichen Teilen an die Initiativen des Diakonischen Werks Hessen: „Krank auf der Straße und „Gemeindenahe sozialpsychatrische Angebote“.

„Krank auf der Straße“: Bundesweit sind 1,2 Millionen Männer, Frauen und Kinder von Wohnungslosigkeit betroffen. Etwa 52.000 Menschen schlafen in Innenstädten, in Abbruchhäusern oder in Tiefgaragen. Fachleute gehen davon aus, dass die Anzahl der wohnungslosen Menschen weiter ansteigen wird.

Einrichtungen der Diakonie bieten daher regelmäßige, ärztliche, pflegerische und sozialarbeiterische Nothilfen im Rahmen von medizinischen Sprechstunden an. Die ärztliche oder pflegerische Notversorgung muss mit Spenden finanziert werden, da öffentliche Mittel hierfür leider nicht zur Verfügung stehen. Viele Ärztinnen und Ärzte engagagieren sich ehrenamtlich in diesen Angeboten. Für Hilfskräfte, Medikamente, Hilfsmittel und Verbandsmaterial fallen jedoch Kosten an.

Gemeindenahe sozialpsychatrische Angebote helfen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, die trotz vielfältiger Bemühungen oft noch immer ausgegrenzt werden. Viele ziehen sich daher zurück oder leben und arbeiten in speziellen Einrichtungen, obwohl sie gerne ein selbstverständlicher Teil der Gemeinschaft wären. Sie wünschen sich Begegnungen mit anderen, die Kenntnis und Vertrauen schaffen.

Die Diakonie Hessen unterstützt deshalb innovative Projekte, die Begegnung und gemeinsames Leben und Arbeiten fördern. Dazu braucht es Unterstützung für Materialien, bei Fortbildungsangeboten für Betroffene, Angehörige, Ehrenamtliche und Mitarbeitende aus Kirchengemeinden und Einrichtungen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung ihr Leben in der Gemeinschaft und Gemeinde verwirklichen können. Mit der heutigen Kollekte werden solche medizinischen Hilfen im gesamten Kirchengebiet der EKHN, auch in Rheinland-Pfalz, aufrechterhalten und neue aufgebaut.

Kurzfassung:

Mit einer Hälfte der heutigen Kollekte wird eine medizinische Notversorgung für wohnungslose Menschen in ambulanten Einrichtungen der Diakonie in unserem Kirchengebiet aufrechterhalten und weiter ausgebaut. Die Diakonie fördert aus Mitteln der zweiten Hälfte Ihrer Gaben mit vielfältigen Projekten das inklusive Zusammenleben von Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigung im gesamten Kirchengebiet der EKHN, also auch im Bundesland Rheinland-Pfalz.

www.krank-auf-der-strasse.de      

www.diakonie-hessen.de

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