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Kollektenplan

3. Sonntag nach Epiphanias

22.1.2023 (B): Für die Migrationsdienste (Diakonie Hessen)

Die Jugendmigrationsdienste bieten geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen Unterstützung, Orientierung und Begleitung. Sie zeigen Perspektiven auf. Je schneller diese professionelle Beratung gerade für diese Altersgruppe ansetzt, umso schneller können Weichen für ein gelingendes Leben in Deutschland gestellt werden.

3. Sonntag nach Epiphanias

22.1.2023 (A): Für Flüchtlinge und Asylsuchende (Diakonie Hessen)

Es gehört zum Selbstverständnis einer Kirche, die sich als wanderndes Gottesvolk versteht, Schutzsuchenden, die ins Exil gezwungen wurden, beizustehen. Mit der Kollekte werden Beratungsangebote, ehrenamtliches Engagement sowie Willkommens- und Integrationsprojekte unterstützt. Zudem werden die Familienzusammenführung und Einzelfallnothilfen ermöglicht.

Letzter Sonntag nach Epiphanias / Bibelsonntag

29.1.2023: Für die Frankfurter Bibelgesellschaft (Bibelwerk der EKHN)

Im Bibelhaus werden Überlieferung, Lebenswelt und aktuelle Bedeutung der Bibel für Erwachsene wie für Kinder spannend und anschaulich verdeutlicht. Kinder und Jugendliche aus Schule und der gemeindlichen Arbeit besuchen das Erlebnismuseum besonders gern. Ihnen bietet sich ein altersgerechter Zugang zur biblischen Welt. Diese Arbeit soll nachhaltig gefördert werden.

Kinder sehen sich ein Modell des Jerusalemer Tempels an. © Frankfurter Bibelgesellschaft

Sexagesimae

12.2.2023 (A): Für die Hessische Lutherstiftung

Studierende der Evangelischen Theologie in finanziellen Notlagen zu unterstützen oder durch Leistungs- und Promotionsstipendien zu motivieren und zu fördern, dieser Aufgabe hat sich die Hessische Lutherstiftung verschrieben. Gegenwärtig ist dies wichtiger denn je, denn es fehlen Studierende der Evangelischen Theologie, um die Pfarrstellen künftig besetzen zu können.

Luther-Statue in Dresden Robert Mandel/istockphotos.com

Sexagesimae

12.2.2023 (B): Für die Arbeit und Qualifizierung

Für Projekte mit Langzeitarbeitslosen. Die Langzeitarbeitslosigkeit verharrt auf einem hohen Niveau. Die Corona-Pandemie hat die Probleme auf dem Arbeitsmarkt noch verschärft. Lange, erfolglose Jobsuche führt oft zu Resignation und Scham. Zuspruch und Unterstützung finden die Betroffenen bei kirchlichen Initiativen, Beratungsstellen und Beschäftigungsträgern der EKHN und der Diakonie.

Agentur für Arbeit Esther Stosch

Invocavit

26.2.2023 (A): Für die Stiftung DiaStart (Diakonie Hessen)

Armut, Krankheit der Eltern oder eine dramatische Flüchtlingsgeschichte sind oftmals die Gründe für ein Scheitern im Bildungssystem. Kinder sind unsere Zukunft - sie haben ein Recht auf gleiche Chancen und gerechte Bildung, unabhängig von Herkunft und finanziellen Ressourcen. Es sollen regionale Strukturen aufgebaut werden, um Kinder und Jugendliche langfristig zu fördern.

Kinder diastart

Invocavit

26.2.2023 (B): Für Christen helfen

Hilfe zur Selbsthilfe - damit Menschen am Rande der Gesellschaft den Weg zurück in eine eigenverantwortliche Lebensbewältigung finden. Dafür setzt sich die Stiftung „Christen helfen“ mit verschiedenen Beratungs- und Hilfsangeboten in den sozialen Brennpunkten der westlichen Frankfurter Stadtteile ein. Die ist Nächstenliebe ganz praktisch.

Schaufenster mit gebrauchter Kleidung und Spielzeug © Stiftung CHRISTEN HELFEN

Okuli

12.3.2023 (A): Für die Wohnungsnotfallhilfen (Diakonie Hessen)

Das Leben auf der Straße ist entbehrungsreich und nicht selten lebensgefährlich. Die Kollekte wird für medizinische Hilfen und andere Projekte der Wohnungsnotfallhilfe eingesetzt. Sie ist außerdem bestimmt für Maßnahmen zur Vermeidung von Wohnungsverlust und eine stärkere Teilhabe Betroffener.

Okuli

12.3.2023 (B): Für die Einzelfallhilfen der regionalen diakonisschen Werke (Diakonie Hessen)

Die Allgemeine Lebens- und Sozialberatung der Regionalen Diakonischen Werke in Hessen und Nassau ist für alle Menschen da, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Sie unterstützt bei Konflikten und bei Anträgen und Behördengängen. Was viele nicht wissen: Sie erhält keine staatlichen Zuwendungen, sondern wird ausschließlich aus Mitteln der Kirchen finanziert.

© EKHN / fundus.ekhn.de

Judika

26.3.2023 (A): Für die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

Die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie und die Kirchengemeinde Reinheim planen den Neubau des „Gemeindehauses Erlenweg“. Die Kirchengemeinde wird ein vielfältiges Programm für alle anbieten. Die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie wird dort ein Betreuungsangebot für Menschen mit schwerer Behinderung aufbauen. Das Gemeindehaus wird ein inklusiver Ort mit offenen Türen für alle sein.

Menschen bei der Arbeit in der Nieder-Ramstaedter Diakonie © Nieder-Ramstaedter Diakonie

Spenden und Sammlungen gehören seit Alters her fest zum Gottesdienst der christlichen Gemeinde. Sie richten sich als Ausdruck des Dankes an Gott, nehmen aber gleichzeitig als Zeichen der Solidarität und vor allem der Nächstenliebe den Mitmenschen in den Blick.

In diesem Sinn sind Kollekten und Spenden ein fester Bestandteil auch unserer Gottesdienste heute. In diesem doppelten Sinn möge der Umgang mit den Pflichtkollekten und den Kollekten in Eigenverantwortung der Gemeinden im Rahmen der kirchlichen Vorgaben verantwortlich gestaltet werden. 

Bei den Kollekten sieht die Kollektenordnung der EKHN verbindliche, empfohlene und freigestellte Kollekten vor. 

Kollekten, deren Erhebung verbindlich für alle Kirchengemeinden vorgeschrieben ist, werden von der Kirchensynode für zwei Jahre festgelegt. Die Zweckbestimmung der Kollekte ist im jeweiligen Gottesdienst der Gemeinde mit einer entsprechenden Empfehlung bekannt zu geben.

Erhebung von Kollekten

Bei den Kollekten sieht die Kollektenordnung der EKHN verbindliche, empfohlene und freigestellte Kollekten vor.

Kollekten, deren Erhebung verbindlich für alle Kirchengemeinden vorgeschrieben ist, werden von der Kirchensynode für zwei Jahre festgelegt. Die Zweckbestimmung der Kollekte ist im jeweiligen Gottesdienst der Gemeinde mit einer entsprechenden Empfehlung bekannt zu geben. Darüber hinaus ist es sinnvoll, bereits vorher, z. B. im Gemeindebrief, auf die jeweilige Kollekte hinzuweisen. Hier bietet sich an, auf die angegebene Internet-Adresse der Kollektenempfänger hinzuweisen.

Fällt eine verbindliche Kollekte auf einen Tag, an dem mehrere Gottesdienste stattfinden, z. B. Heiligabend, sind alle Kollekteneinnahmen dieser Gottesdienste für den vorgegebenen Zweck abzuführen.

Im Regelfall enthält der Kollektenplan einen Kollektenempfänger. Die Kirchensynode hat aber die Möglichkeit, Wahlpflichtkollekten festzulegen. Diese Kollekten dienen dazu, möglichst viele Kollektenempfänger zu berücksichtigen und den Kirchenvorständen Wahlmöglichkeiten zu eröffnen. Die Kirchenvorstände müssen sich allerdings rechtzeitig entscheiden, welchen Kollektenempfänger sie berücksichtigen wollen. Selbstverständlich kann der im Rahmen der Wahlpflichtkollekte nicht berücksichtigte Kollektenempfänger vom Kirchenvorstand für eine der freien Kollekten bedacht werden.


Kollektenplan 2021


Kollektenplan 2020


Handreichung zur KollO und KollVO

Downloads zum Kollektenplan 2023

Downloads zum Kollektenplan 2022

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