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Berührung schaffen über Touchpoints

Wechseln Sie mal die Perspektive –

·         wie wirken Sie als Kirchengemeinde auf andere?

·         Wie werden Ihre Räumlichkeiten gesehen?

·         Wie ist Ihr Erscheinungsbild?

·         Wirken Sie als Gemeinde einladend, aufgeschlossen?

·         Fühlen sich andere bei Ihnen wohl?

Es geht darum, wie die anderen die Kirche erleben, denn zu den anderen wollen wir ja Kontakt aufnehmen.

Im Marketing spricht man von Touchpoints, das sind die Berührungspunkte der Menschen außerhalb der Gemeinde mit dem, was Sie als Kirchengemeinde zeigen, bzw. anbieten. An jedem dieser Berührungspunkte sammeln Menschen des Gemeinwesens in dem Ihre Kirchengemeinde liegt Eindrücke. Deshalb ist es wichtig, zu wissen und zu überlegen, welche Eindrücke Sie anbieten:

Berührungspunkte sind zum Beispiel:

·         Qualität und Aktualität Ihrer Homepage

·         Persönliche Begegnungen und Gespräche

·         Escheinungsbild Ihrer Gebäude

·         Image Ihrer Einrichtungen (z.B. Kita)

·         Erscheinungsbild Ihrer Mitarbeitenden

·         Veranstaltungen der Gemeinde

 

Sehen Sie die Menschen, die Sie begeistern wollen als Personen und reduzieren Sie sich nicht auf die Funktion potenzieller Kandidierender. Zunächst könnten Sie Touchpoints mit den aktuellen Kirchenvorstandsmitgliedern organisieren. Ein Kamingespräch mit Einblick in die Aktivitäten des KVs vielleicht, ein Grillen mit Begegnungsteil für Interessierte oder eine Podiumsdiskussion zum Thema Leitung. Die herzliche Einladung lautet, einfach dabei zu sein, ohne eine Verpflichtung. Vielleicht ergeben sie dabei interessante Gespräche. Aus Angesprochenen, aus Gästen, aus an bestimmten Themen Interessierten können Mitwirkende werden. Bei einem ersten Kontakt können Adressen der Interessierten aufgenommen werden, z.B. in einem Gästebuch, um diese später zu kontaktieren (wenn sie sich bei der Unterschrift damit einverstanden erklären). Bei solchen Veranstaltungen gilt es, echt zu sein. Es ist besser, sich über die realen Möglichkeiten im Kirchenvorstand bewusst zu sein und diese ehrlich zu kommunizieren, als zu viel zu versprechen und es nicht halten zu können. Begeistern Sie, machen Sie Lust auf Leitung!

 

In Anlehnung an Karen Sommer-Loeffen, Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

 

 

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