Menümobile menu

DSO - Abschnitt 3. Der Dekanatssynodalvorstand

Unterabschnitt 2. Zusammensetzung und Vorsitz

§ 39. Vorzeitiges Ausscheiden.

Scheidet die oder der Vorsitzende oder eines der übrigen Mitglieder aus dem Dekanatssynodalvorstand aus, so hat die Dekanatssynode den Vorstand für den Rest der Wahlzeit der Synode durch Nachwahl zu ergänzen. Die Regelungen für die Wahl der Dekaninnen und Dekane bleiben unberührt.

Kommentar zu § 39:

1. Scheiden Mitglieder aus dem Dekanatssynodalvorstand aus, sind Nachwahlen erforderlich. Da das Verhältnis zwischen Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Gemeindemitglieder im Dekanatssynodalvorstand nicht veränderbar ist, muss jeweils für eine ausgeschiedene Pfarrerin oder einen ausgeschiedenen Pfarrer eine Pfarrerin oder ein Pfarrer und für ein ausgeschiedenes Gemeindemitglied ein Gemeindemitglied nachgewählt werden. Das Verfahren hierfür ist in § 28 DSO beschrieben. Auch Nachwahlen für den Rest der Amtszeit müssen geheim und mit Stimmzetteln erfolgen.

2. Bei Ausscheiden der Dekanin oder des Dekans gehen die Regelungen der §§ 32a bis 32e Pfarrstellengesetz der DSO vor. Grundsätzlich ist für die Stelle unmittelbar das Ausschreibungs- und Wahlverfahren für eine neue Amtszeit von sechs Jahren einzuleiten.

3. Für die Dauer der Vakanz der Dekanspfarrstelle bis zu einer Neuwahl von Dekanin oder Dekan nimmt grundsätzlich die stellvertretende Dekanin oder der stellvertretende Dekan nach § 32a Absatz 2 Satz 2 Pfarrstellengesetz die Dekansaufgaben wahr. Er oder sie hat in dieser Zeit alle Rechte und Pflichten des Dekansamts. Nur ausnahmsweise kann eine kommissarische Beauftragung durch die Kirchenleitung erfolgen.

4. Ist die Dekanspfarrstelle vakant und auch keine Stellvertretung vorhanden, beauftragt die Kirchen leitung nach Anhörung des Dekanatssynodalvorstands und gegebenenfalls des Kirchenvorstands eine Pfarrerin oder einen Pfarrer mit der Verwaltung der Dekanspfarrstelle, § 32a Absatz 2 Satz 2 Pfarrstellengesetz.

to top