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Evangelische Familienbildung

Zuwendung am Ende des Lebens

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Wie Menschen anderen Menschen am Lebensende unterstützend zur Seite stehen können, vermittelt ein „Letzte-Hilfe-Kurs“ am Samstag, 12. November, von 10 bis 15 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Egelsbach, Ernst-Ludwig-Straße 56.

Krankenhauspfarrerin Annette Röder und eine Fachkraft für Palliativmedizin der Johanniter sprechen an diesem Tag mit den Teilnehmenden über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens. „Wir thematisieren mögliche Beschwerden, die Teil des Sterbeprozesses sein können, und Maßnahmen, mit denen wir diese Leiden lindern können“, heißt es in der Ankündigung. Auch Themen wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht werden besprochen. Abschließend suchen Referent*innen und Teilnehmende gemeinsam Wege, „wie man Abschied nehmen kann, und besprechen persönliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen“. 

Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln Basiswissen und Orientierungen sowie einfache Handgriffe. „Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie und in der Nachbarschaft möglich ist. Wir möchten Grundwissen an die Hans geben und ermutigen, sich Sterbenden bewusst zuzuwenden“, so die Veranstalter*innen. „Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen“. 

Der Kurs ist ein gemeinsames Angebot der Evangelischen Familienbildung im Kreis Offenbach, verschiedener evangelischer Familienzentren in der Region, des Palliativdienstes der Johanniter und der evangelischen Krankenhauspfarrerin Annette Röder.

Weitere Informationen sind erhältlich bei Gemeindepädagogin Regine Kober-Gerhard, Telefon (06103) 46604, regine.kober-gerhard@ekhn.de. Anmeldungen nimmt die Evangelische Familienbildung im Kreis Offenbach auf ihrer Webseite www.familienbildung-langen.de (Kursnummer Y201) sowie telefonisch unter der Rufnummer (06103) 3007825 entgegen. Die Teilnahme kostet 20 Euro. 

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