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Frank Kopania nach Hannover berufen

Hessen-Nassauer leitet EKD-Auslandsabteilung

EKHN/BongardFrank KopaniaFrank Kopania

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland hat den hessen-nassauischen Pfarrer Frank Kopania zum Leiter der EKD-Auslandsabteilung berufen. Er will weiter an der "Sichtbarkeit" der einen Kirche mitarbeiten, sagt der 51 Jahre alte Theologe.

Hannover/Darmstadt. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat Frank Kopania als Nachfolger von Oberkirchenrätin Dine Fecht zum Leiter der Auslandsabteilung im Kirchenamt der EKD berufen. Frank Kopania ist seit 20 Jahren Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und war dort seit 2013 zuletzt Personalreferent für den Pfarrdienst in der Kirchenverwaltung mit Sitz in Darmstadt. Der zukünftige Leiter der Auslandsabteilung kündigte an, die Auslandsarbeit der EKD gemeinsam mit allen Beteiligten weiterentwickeln zu wollen. „Dabei an der Einheit und Sichtbarkeit der weltweiten Kirche Jesu Christi mitzuwirken, ist mir eine wesentliche Motivation“, so Kopania.

Frank Kopania, geboren 1966 im ostwestfälischen Bad Oeynhausen, hat in Deutschland und Großbritannien Evangelische Theologie, Philosophie und Politikwissenschaften in studiert. Nach seiner Ordination war er zunächst zehn Jahre lang Pfarrer dreier Gemeinden im Oberen Edertal. Neben dem Gemeindepfarrdienst hat er dort den Aufbau der Notfallseelsorge im Landkreis Waldeck-Frankenberg mitverantwortet. Dabei entstanden erste Kontakte zum Kirchenamt der EKD. So wirkte Kopania am Projekt „Psychosoziale Notfallversorgung Deutscher im Ausland“ sowie den Ausreisekursen für Auslandspfarrer mit. Für die regionale Dekanatspartnerschaft mit der Ev.-luth. Kirche in Tansania war Kopania im Projektmanagement tätig, bevor er von 2008 bis 2013 im Auftrag der EKD von der EKHN in die Ev.-luth. Kirche Amerikas entsandt wurde. Am Dienstsitz in Miami übernahm Kopania als Pfarrer der dortigen deutschsprachigen Gemeinden sowie als Assistent des Bischofs der Florida-Bahamas Synode Verantwortung.

Der Leiter der Auslandsabteilung ist innerhalb der Hauptabteilung Ökumene und Auslandsarbeit zuständig für das Engagement der EKD in den ökumenischen Zusammenschlüssen Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE).  Weiter ist er für Grundsatzfragen der Auslandsarbeit der EKD verantwortlich. Die EKD entsendet in ca. 100 Gemeinden und einige Tourismuspfarrämter weltweit Pfarrerinnen und Pfarrer aus den EKD-Gliedkirchen für in der Regel sechs Jahre.

Dine Fecht leitete seit 2008 die Auslands-Abteilung im Kirchenamt. Sie war zwischenzeitlich Mitglied im Zentralausschuss und im Präsidium der KEK und stellvertretendes Mitglied im Rat der GEKE. Am 31. August tritt sie in den Ruhestand. Frank Kopania wird sein neues Amt am 1. September antreten.

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