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Pädagogik

Dezernentin Beiner lobt das Laubach–Kolleg als zukunftsweisende Schule

EKHNGespräch im KlassenraumDezernentin Dr. Melanie Beiner zeigte sich insgesamt beeindruckt von der ruhigen, entspannten und zugleich produktiven Arbeitsatmosphäre am Laubach-Kolleg.

Für die EKHN sei das Laubach–Kolleg eine von drei modernen Schulen mit Ausstrahlungskraft, welche im Sinne der Bildungstradition der evangelischen Kirche arbeiteten und sich dabei stetig weiterentwickelten, sagte Dr. Melanie Beiner während eines Besuchs der Schule in Oberhessen.

EKHNMelanie Beiner füttert die Schafe.Das Laubach-Kolleg der EKHN verfügt rund um die Schulgebäude über ausgedehnte Grünflächen. Derzeit beweiden sechs Schafe einen Teil der Flächen um die Schule.

Die neue Dezernentin für kirchliche Dienste der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Melanie Beiner, hat jetzt gemeinsam mit Propst Matthias Schmidt und Oberkirchenrat Sönke Krützfeld ihren Antrittsbesuch beim Laubach–Kolleg absolviert. Dabei ging es darum, sich bei den Mitgliedern der Schulleitung einen Eindruck über das breite pädagogische Angebot des Oberstufengymnasiums / Realschule für Erwachsene / Kolleg zu verschaffen und Einblicke in Unterrichtssituationen zu erhalten. Und das kann sich sehen lassen: Denn schuleigene ipads gehören ebenso dazu wie eine ganze Schafherde. 

iPads im Unterricht

So zeigte sich Pfarrerin Dr. Melanie Beiner bei einem gemeinsamen Hausrundgang mit Mitgliedern der Schulleitung angetan von dem produktiven Einsatz der schülereigenen iPads im Unterricht des Religions – Grundkurses der Q4 von Silke Böhm oder dem interaktiven und spielerischen Sprachenlernen im Spanisch – Grundkurs (Q2) bei Madeleine Jansen. Ebenfalls hospitierte man bei Olaf Kühnapfels PoWi – Grundkurs (Q2) und besichtigte die moderne und energetische Sporthalle, in der Manuel Kantorzik die Realschulklasse 3 in Sport unterrichtete. Wohnheimleiter Stefan Rühl und stellvertretende Wohnheimleiterin Denise Schmidt zeigten die ansprechenden Räumlichkeiten des Wohnheims und informierten über das integrative Wohnheimkonzept und die dortigen Abläufe.

Produktive Arbeitsatmosphäre

Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria erläuterten die Mitglieder der Schulleitung um Schulleiterin Ellen Reuther, stellvertretende Schulleiterin Nadja Fuhr sowie Studienleiter Dr. Hanns Thiemann die zentralen Grundsätze des Schulprogramms, welche Eigenverantwortung und Selbstständigkeit ebenso stärken wollten, wie die Verantwortung für die Gesellschaft im Sinne des christlichen Menschenbildes. Aus diesem Anspruch resultiere etwa eine offene, zugewandte Arbeits- und Feedbackkultur zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften, die Gestaltung des Schulgeländes als Campus und die Vollversammlung „Jour fixe“, bei der über die Schülervertretung Mitbestimmung und gemeinschaftliches Handeln praktiziert würden. Dr. Beiner zeigte sich insgesamt beeindruckt von der ruhigen, entspannten und zugleich produktiven Arbeitsatmosphäre an der Schule, die durch Respekt und Freundlichkeit geprägt sei.

Schule mit eigenen Schafen

Zudem informierte Leiter des Aufgabenfeldes II Olaf Kühnapfel über das Mahd – Konzept, welches vielfältige, artenreiche und blühende Wiesengesellschaften als Lebensraum für Pflanzen und Tiere hervorbringe und damit den ökologischen Leitlinien der EKHN entspricht. In diesem Zusammenhang hatten die Gäste zuvor auch den schuleigenen Schafen bereits einen Besuch abgestattet. Ebenfalls bewährt habe sich laut Schulleiterin Ellen Reuther das Konzept der Studiennachmittage in der Einführungsphase, welche in den vier Profilfeldern „Ökologie“, „Kultur“, „Sprachen“ und „Gesellschaftliche Verantwortung“ in Theorie - Praxisverschränkung und in Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen stattfinden und die Interessen und Kompetenzen der Schülerinnen und Schülern stärken und weiterentwickeln sollen.

Besondere Herausforderungen im ländlichen Raum

Gleichwohl strebe die Schule an, sich vor dem Hintergrund der Chancen und Herausforderungen im ländlichen Raum in den kommenden Jahren stetig weiterzuentwickeln und die vorhandenen und bewährten modernen Unterrichtsangebote weiter zu ergänzen. Hierbei lägen Schwerpunkte etwa auf einer weitergehenden Digitalisierung sowie dem Ausbau der Auslandskontakte, so Reuther.  

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