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Kirchen beim Tag des offenen Denkmals

Denkmaltag: Von der Gruft bis zum schwebenden Taufbecken

EKHN/RahnPaulusplatz mit Pauluskirche in Darmstadt am Sitz der hessen-nassauischen KirchenverwaltungPaulusplatz mit Pauluskirche in Darmstadt am Sitz der hessen-nassauischen Kirchenverwaltung

Hunderte von Sakralgebäuden zeigen sich am Sonntag auch von ihrer europäischen Seite. Und sie machen manches möglich, was sonst nicht so einfach geht.

Darmstadt, 6. September 2018. Zum 25. Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag (9. September) zeigen sich erneut viele Kirchen von ihrer spannendsten Seite. Unter den bundesweit rund 7.500 historischen Baudenkmälern befinden sich rund ein Drittel Sakralbauten. Auch in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die sich von Biedenkopf über das Rhein-Main-Gebiet bis nach  Neckarsteinach und Worms erstreckt, öffnen viele Gebäude ihre Türen.

Auf einer Sonderseite hat die Multimediaredaktion der EKHN eine Auswahl zusammengestellt: 
www.ekhn.de/veranstaltungen/tag-d-offenen-denkmals.html

Das diesjährige Motto des Denkmaltags „Entdecken, was uns verbindet“ nimmt Bezug auf das europäische Kulturerbejahr „Sharing Heritage“. Mit ihren Gästen wollen die Veranstalter auf Spurensuche europäischer Einflüsse in deutschen Denkmalen gehen. Dabei stehen Fragestellungen nach der Herkunft von Handwerkern und Handwerkstechniken, Baumaterialien oder Stilelementen im Zentrum.

Offene Kirchen in Auswahl

Mainz

Ein hessen-nassauischer Schwerpunkt beim Denkmaltag 2018 liegt unter anderem in der Domstadt Mainz, die zum Kirchengebiet gehört. Die evangelische Johanniskirche auf den Fundamenten des ersten Doms zählt aktuell zu den bedeutendsten Ausgrabungsstätten Deutschlands und öffnet sich am Sonntag Interessierten. Von 12 bis 18 Uhr gibt es halbstündige Führungen und 3D-Präsentationen von Rekonstruktionen des „Alten Doms“.

Darmstadt

In Darmstadt sind gleich sechs evangelische Kirchbauten mit einem besonderen Programm für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Unter anderem präsentiert die Stadtkirche ab 12 Uhr die neue Empore sowie am Nachmittag ihre Gruft. Die Matthäuskirche steht Besucherinnen und Besuchern von 14 bis 17 Uhr offen, die Pauluskirche von 10 bis 17 Uhr.

Frankfurt 

Zahlreiche Kirchbauten sind auch in Frankfurt geöffnet. So zeigt sich etwa die modern umgestaltete Lutherkirche samt Quartier von 10 bis 18 Uhr; Führungen sind stündlich ab 14 Uhr vorgesehen. Die aus den 1920er Jahren stammende Gustav-Adolf-Kirche im Stadtteil Niederursel ist von 11.30 bis 19 Uhr geöffnet. Besondere Führungen durch den Martin-Elsässer-Bau gibt es um 12 und 15 Uhr.

Offenbach

Im benachbarten Offenbach steht beispielsweise die Französisch-reformierte Kirche in der Innenstadt im Fokus. Sie lädt von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr anlässlich des Europa-Kulturerbejahres  zum Thema „Hugenotten und Waldenser“ ein.

Wiesbaden

In Wiesbaden bietet unter anderem die Evangelische Ringkirche nach dem Gottesdienst um 10 Uhr Turmführungen an. Im benachbarten Eltville-Erbach können Gäste von 10 bis 17 Uhr einen Einblick in die Johanniskirche gewinnen. Um 16 Uhr gibt es dort Erläuterungen zu einem schwebenden Taufbecken.

Kirchen in Zahlen

In Deutschland gibt es nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) rund 50.000 Kirchen, je zur Hälfte katholisch und evangelisch. In Hessen gibt es etwa 2000 evangelische Kirchen. Sie gehören in etwa je zur Hälfte zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Diese hat in ihrem rheinland-pfälzischen Teil weitere rund 300 Kirchen.

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