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Gottesdienst am Freitag

Beiner folgt auf Noschka: Amtswechsel im EKHN-Dezernat

EKHN/RahnDarmstädter PauluskircheDarmstädter Pauluskirche

Amtswechsel: Am Freitag wird die neue Leiterin des Dezernats 1 der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Melanie Beiner, in der Darmstäster Pauluskirche eingeführt. Ihre Vorgängerin Christine Noschka wird dann in den Ruhestand verabschiedet. Der feierliche Gottesdienst ist öffentlich.

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Christine Noschka Melanie Beiner

Wechsel an der Spitze des hessen-nassauischen Dezernats für Kirchliche Dienste: Am Freitag (25. Mai) wird die neue Leiterin, Dr. Melanie Beiner, um 11 Uhr in der Darmstädter Pauluskirche (Paulusplatz) eingeführt. Ihre Vorgängerin Christine Noschka wird dann in den Ruhestand verabschiedet. Die Dezernentin für Kirchliche Dienste ist in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für alle Aspekte der Gestaltung kirchlicher Praxis zuständig. Ihr Aufgabenbereich reicht von der Verkündigung und Seelsorge über die Ökumene bis zu Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung. Sie ist auch verantwortlich für die verschiedenen Arbeitszentren der hessen-nassauischen Kirche. Die Feier zum Amtswechsel ist öffentlich. 

 Die Theologin und Erwachsenenpädagogin Melanie Beiner aus der Hannoverschen Landeskirche wurde Ende April von der in Frankfurt am Main tagenden Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit großer Mehrheit in das Amt gewählt, das zentrale Fragen des kirchlichen Lebens mitverantwortet. Sie war seit 2014 Leiterin und Geschäftsführerin der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen. Die gebürtige Duisburgerin verantwortete in Hannover gemeinsam die Arbeit für die Landeskirchen Hannover, Oldenburg, Braunschweig, Schaumburg-Lippe und die Reformierte Kirche Leer. Die 50 Jahre alte Theologin mit Doktortitel war zuvor Dozentin am Religionspädagogischen Institut Loccum und dort vor allem für die Vikarsausbildung zuständig. Von 2004 bis 2008 arbeitete Beiner als Pastorin in der Kirchengemeinde Arpke bei Hannover. Ihre praktische Ausbildung für den Pfarrdienst, das Vikariat, absolvierte sie in Aachen. Ihre Wurzeln reichen aber auch nach Hessen. Beiner legte in Rodgau ihr Abitur ab und begann ihr Theologiestudium in Frankfurt.

Die bisherige Amtsinhaberin Christine Noschka wird zugleich in den Ruhestand verabschiedet. Sie hatte das Amt seit 2006 inne. Die im Oktober 1954 in Nordhorn geborene Christine Noschka absolvierte ihre Schullaufbahn in Soltau und Neuwied. Nach ihrem Abitur 1974 studierte sie in Marburg und Bonn Theologie und Psychologie. Im Juli 1980 bestand sie das 1. Theologische Examen und wurde Vikarin in der Gießener Wicherngemeinde. Ihre erste Pfarrstelle übernahm Noschka in der Gustav-Adolf-Gemeinde in Ingelheim. Von 1986 an war sie drei Jahre lang Studierendenpfarrerin in Mainz. 1989 übernahm sie die Pfarrstelle in Bingen-Büdesheim und wechselte 1994 in die Christophorusgemeinde in Wiesbaden-Schierstein. Von 2001 bis 2006 leitete sie das damals neu eingerichtete Zentrum Verkündigung der EKHN in Frankfurt. Danach wurde sie als Dezernentin gewählt. Von 1999 bis 2001 arbeitete Noschka nebenamtlich als Supervisorin. Berufsbegleitend absolvierte sie von 1999 bis 2002 eine Ausbildung in Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung.

Portraitfotos sind bei dem entsprechenden Artikel unter www.ekhn.de/presse in kürze hoch aufgelöst abrufbar.

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