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Vielfalt und interkulturelle Öffnung

Rike/pixelio.dePlanet ErdePlanet Erde

Ein Thema in Kirche und Diakonie Hessen

Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Einwanderungsland entwickelt. Menschen aus anderen Nationen und Kulturen mit anderen Glaubensrichtungen haben hier längst eine neue Heimat gefunden. Das stellt die evangelische Kirche vor neue Herausforderungen. Die Frage ist: Öffnet sie sich künftig stärker auch für Mitarbeitende, die keinem christlichen Glauben angehören? 

Die evangelischen Kirchen in Hessen und die Diakonie Hessen setzen sich deshalb intensiv mit der „Vielfalt und Interkulturellen Öffnung“ von evangelischen Einrichtungen auseinander. Kirchenpräsident Volker Jung hat 2013 vor der Kirchensynode für eine stärkere Öffnung plädiert. Gleichzeitig startete eine Umfrage zum Thema in Einrichtungen von Kirche und Diakonie zum Thema, deren Ergebnisse nun vorliegen. Sie sollen bis 2016 weiter beraten werden. Auf diesen Seiten erhalten Sie dazu aktuelle Informationen. 

Studie zu „Vielfalt und Interkultureller Öffnung“ erschienen

Heft Informiert über Ergebnisse - Konsultationen geplant

Darmstadt/Kassel/Frankfurt, 21. Juli 2015. Die evangelischen Kirchen in Hessen sowie die Diakonie Hessen haben eine Studie zu „Vielfalt und Interkultureller Öffnung“ in evangelischen Einrichtungen veröffentlicht. Die Kurzfassung der Ergebnisse einer Umfrage, die 2013 vom Forschungsinstitut GfK-Enigma in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe „Interkulturelle Öffnung“ der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau durchgeführt wurde, erhalten alle Beteiligten, insbesondere Kindertagesstätten und diakonische Einrichtungen sowie Dekanate und Kirchenkreise.

Die Untersuchung trägt den genauen Titel „Studie zum Umgang mit Vielfalt und Interkultureller Öffnung in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen im Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck“. Die Befragung hatte das Ziel, genauer wahrzunehmen, wie Einrichtungen beider Kirchen und der Diakonie Hessen gegenwärtig mit der zunehmenden ethnischen, kulturellen und religiösen Pluralität in unserer Gesellschaft umgehen und wie sie die Herausforderungen einschätzen, und zwar sowohl hinsichtlich der Konzeption ihrer Arbeit als auch hinsichtlich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In einem Begleitbrief zur Studie formulieren Kirchenpräsident Volker Jung, Bischof Martin Hein und Diakoniechef Wolfgang Gern, dass „erste Diskussionen in den Leitungen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zeigen, dass die Ausarbeitung auf großes Interesse stößt“. Bewertungen und Schlussfolgerungen daraus seien bisher jedoch „uneinheitlich und kontrovers“. Deshalb sei eine Auseinandersetzung mit den Ergebnissen im Rahmen eines breiter angelegten Konsultationsprozesses geplant, der im Hebst 2015 begonnen werden soll und über den demnächst informiert werde. Die Beratungen sollen dann voraussichtlich im Sommer 2016 zum Abschluss kommen. 

Die Studie zu „Vielfalt und Interkultureller Öffnung“ zum Download


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