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Inklusion stärker in die Kirche bringen

Charlotte MattesRollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“Rollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“

EKHN-Leitung veröffentlicht Diskussionspapier

Mit einem neuen Thesenpapier zur „Inklusion“ will die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) das wichtige Thema in Gemeinden und Einrichtungen stärker zur Sprache bringen. Ziel soll dabei sein, vor Ort konkrete Ideen zu entwickeln, um Inklusion zu verwirklichen. Wichtig ist dabei auch der Gedanke,  dass die Idee der Inklusion kein fremder Impuls ist, der beispielsweise auf die Initiative der UN zurückgeht, sondern biblisch-theologisch begründet tief verankert ist: Handeln aus dem Geist der Liebe Christi hat immer schon inklusiven Charakter.

Im vergangenen Jahr wurde der Text dann in einem kontinuierlichen Diskussionsprozess erarbeitet und unter anderem auf der zweiten Bildungskonferenz der EKHN  beraten, bevor die Kirchenleitung Ende 2013 beschloss, ihn als Diskussionsgrundlage allen Interessierten zugänglich zu machen. Gleichzeitig ist die Kirchenleitung vor diesem Hintergrund bereits sehr dankbar für alles, was bisher in unserer Kirche schon auf dem Wege der Inklusion geschehen ist.

Aktuelles zum Thema Inklusion

Portrait

07.07.2017 pwb

Gudrun Goy wird Behindertenseelsorgerin in Darmstadt

Gudrun Goy wechselt vom Gemeindepfarramt in Griesheim ins Spezialpfarramt nach Darmstadt. Die Pfarrerin wird mit halber Stelle Angebote für Menschen mit Behinderung machen und ebenfalls mit halber Stelle Fachberatung zum Thema Inklusion in der Propstei Starkenburg anbieten.

26.06.2017 epd

Spatenstich für integratives Wohn- und Kindergartenprojekt in Mainz

Kindergarten, Behinderte und tägliches Arbeiten dicht an dicht - in dem neuen Bauvorhaben in Mainz soll ein Neubau entstehen, in dem Inklusion mehr als leere Worthülse sein soll.
Plexiglasschild mit Rollstuhlfahrer-Piktogramm und Richtungspfeil

03.05.2017 epd

Frankfurt auf Platz zwei bei Umfrage zu Barrierefreiheit

Frankfurt am Main liegt bei einer Umfrage zum Thema Barrierefreiheit unter den fünf größten deutschen Städten auf Platz zwei. In der von der „Aktion Mensch” in Bonn am Mittwoch vorgestellten Studie bekam Frankfurt erneut die zweitbeste Bewertung nach München. Die Plätze drei bis fünf belegen Berlin, Hamburg und Köln.

14.03.2017 epd

Unternehmensberatung: Clowns verhelfen zu einem Leitbild

Sie kommen mit roter Knollennase und stellen eine „Karriereleiter“ auf - Clowns sollen einem diakonischen Unternehmen zu einem neuen Leitbild verhelfen. Das ungewöhnliche Experiment hat einen offenen Ausgang.
Hände

28.04.2017 cm

Menschen mit Beeinträchtigungen entdecken Sexualität

Ein romantischer Abend, der erste Kuss, die Sehnsucht nach einer Beziehung: Das sind Wünsche, die auch viele behinderte Menschen haben. Eine Sexualbegleiterin und die Leiterin einer Behinderteneinrichtung erklären die Möglichkeiten und Herausforderungen von Nähe und Zärtlichkeit für Menschen mit Beeinträchtigungen.

10.02.2017 red

Video-Porträt: Florian Sitzmann sitzt seit 25 Jahren im Rollstuhl

Florian Sitzmann hat bei einem Motorradunfall als Jugendlicher beide Beine verloren. Plötzlich war er behindert. Mit viel Kraft und Humor meistert er aber sein Leben.
Mädchen im Kindergarten

09.02.2017 red

Gemeinsam groß werden - auch mit Behinderung

„Alle sind gleich“ - Unter diesem Motto betreut die Kindertagesstätte der Frankfurter Martinusgemeinde behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam. Hier funktioniert Integration von klein auf.
Junge Erwachsene lesen gemeinsam Berichte

07.02.2017 rd

Zu schräg, um immer mithalten zu können?

Manchmal offenbart es ein Klassentreffen Jahrzehnte später: Einer ehemaligen, recht fleißigen Mitschülerin ist es nie längerfristig gelungen, einen festen Job an Land zu ziehen. Und tatsächlich offenbart ihre Lebensgeschichte Herausforderungen, die andere so nicht in die Wiege gelegt bekommen haben. Was ist zu tun, damit diese Menschen nicht durchs Raster fallen?

06.02.2017 red

Inklusion fürs Smartphone: Aktion Mensch präsentiert die ersten „Inklumojis“

Nun kommt die Inklusion auch aufs Smartphone: Aktion Mensch erweitert die beliebten Emojis um „Inklumojis“.
Behinderte und nichtbehinderte Mädchen fotografieren sich gemeinsam

02.12.2016 red

Diakonie begrüßt Bundesteilhabegesetz

Die Diakonie Deutschland beurteilt das Bundesteilhabegesetz als einen Impuls für ein selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft. Zugleich sei es aber ein Kompromiss mit Licht- und Schattenseiten.

Einrichtungen und Angebote der Diakonie für Behinderte

Kirche und Diakonie helfen Behinderten auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Hier finden Sie eine Übersicht von Einrichtungen und Angeboten

Download

Thesenpapier der Kirchenleitung der EKHN zur Inklusion

Zum Inklusionsverständnis des christlichen Glaubens und den Folgerungen für den Bereich der Bildung.

 

Praktische Hinweise für ein inklusives Abendmahl


Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat unter dem Titel „Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft“ eine neue Orientierungshilfe veröffentlicht (26.1.2015). Sie reflektiert die sozial- und bildungspolitischen Herausforderungen durch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Konsequenzen besonders für die evangelische Kirche und ihre Diakonie.

Unter www.ekd.de/inklusion-leben steht die Orientierungshilfe zum Herunterladen bereit.
Sie ist auch zum Preis von 7,99 € über den Buchhandel erhältlich.

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