Menümobile menu

Inklusion stärker in die Kirche bringen

Charlotte MattesRollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“Rollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“

EKHN-Leitung veröffentlicht Diskussionspapier

Mit einem neuen Thesenpapier zur „Inklusion“ will die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) das wichtige Thema in Gemeinden und Einrichtungen stärker zur Sprache bringen. Ziel soll dabei sein, vor Ort konkrete Ideen zu entwickeln, um Inklusion zu verwirklichen. Wichtig ist dabei auch der Gedanke,  dass die Idee der Inklusion kein fremder Impuls ist, der beispielsweise auf die Initiative der UN zurückgeht, sondern biblisch-theologisch begründet tief verankert ist: Handeln aus dem Geist der Liebe Christi hat immer schon inklusiven Charakter.

Im vergangenen Jahr wurde der Text dann in einem kontinuierlichen Diskussionsprozess erarbeitet und unter anderem auf der zweiten Bildungskonferenz der EKHN  beraten, bevor die Kirchenleitung Ende 2013 beschloss, ihn als Diskussionsgrundlage allen Interessierten zugänglich zu machen. Gleichzeitig ist die Kirchenleitung vor diesem Hintergrund bereits sehr dankbar für alles, was bisher in unserer Kirche schon auf dem Wege der Inklusion geschehen ist.

Aktuelles zum Thema Inklusion

07.09.2016 bon

Inklusionslotsen verhelfen Menschen mit Behinderung zum Job

Für manche Menschen ist es schwer im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Im Westerwald helfen jetzt „Kümmerer“ Menschen mit Behinderung bei ihrem Weg zur Arbeit und darüber hinaus.

„Kunst trotz(t) Handicap“

31.08.2016 red

Werke von Künstlern mit Beeinträchtigungen in der documenta-Halle

In Kassel, der Stadt der zeitgenössischen Kunst, ist wieder eine bemerkenswerte Ausstellung zu sehen: In der documenta-Halle werden bis zum 18. September einzigartige Werke von Künstlern mit Beeinträchtigungen präsentiert, aber auch Exponate renommierter Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunstszene sind dabei.

Unterwegs am Bahnhof

22.08.2016 evb

Video: Der Hauptbahnhof aus Sicht eines Blinden

Wumm, eine Tür fällt zu. Da quietscht etwas, es raschelt, es donnert? Nein, das ist ein Rollkoffer. Begleiten Sie unseren einen Reisenden am Frankfurter Hauptbahnhof beim ersten Mal mit geschlossenen Augen, anschließend schauen Sie sich das Video dann mit offenen Augen an. Und? Haben Sie alle Orte richtig erkannt?

Die Mutter mit dem großen Rucksack reist mit zwei kleinen Kindern, eines im Kinderwagen. Ob einer der Bahnreisenden ihre Situation bemerkt und Hilfe anbietet?

22.08.2016 red

Am Montag – Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer im Zug: Was tun?

Eine Treppe, ein hoher Bordstein oder vorbeihetzende Pendler können zur Herausforderung für Menschen werden, die mit einem Kinderwagen, im Rollstuhl oder mit einer Sehbehinderung per Bahn unterwegs sind. Wie können Mitreisende helfen?

Hier wohnen Senioren, Behinderte und Studenten zusammen. Familien sollen auch dazu kommen

17.08.2016 epd/red

Senioren, Behinderte und Studenten leben zusammen

Gemeinsam tanzen oder für den Nachbarn den Müll raus tragen: Wenn Studenten, Senioren und Menschen mit Behinderung zusammenleben, begegnen und helfen sie einander.

Mücken übertragen Zika

03.08.2016 evb

Zika-Folgen: Kinder mit Mikrozephalie brauchen Therapie

Als Folge der Zika-Epidemie kommen in Brasilien immer mehr Kinder mit Mikrozephalie zur Welt. Ein Projekt der Christoffel-Blindenmission hilft betroffenen Kindern und ihren Familien kostenlos mit Therapiemaßnahmen.

Freunde

07.07.2016 evb

Fußball für alle

Auch Niederlagen gehören zum Fußball. Für die Jugendlichen des "Team United" in Friedrichsdorf zählen aber vor allem der Spaß am Spiel und Mannschaftsgeist. Hier kicken Jungs mit und ohne Beeinträchtigungen in einer Mannschaft. Trainer Bruno Pasqualotto ist begeistert: „Es ist Wahnsinn, mit welch einer Freude sie auf den Platz kommen. Wenn ich das Lachen sehe, ist für mich die Welt in Ordnung.“

Doro und Max haben sich am Theater kennengelernt.

29.06.2016 evb

Bund beschließt umstrittenes Teilhabegesetz

Die Regierung hat mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben beschlossen. Sie will die Inklusion in Deutschland weiter vorantreiben und den Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung und Teilhabe ermöglichen. Die Diakonie aber fordert Nachbesserungen.

Meryem rennt mit vollem Tempo um den Spielplatz. Eine Vorbereitung auf das Down-Sportlerfestival.

02.06.2016 cm

Sport-Festival für Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom

Von Therapie-Pferden über Weitsprung bis zur Modenschau. In Frankfurt gibt es ein Sport-Festival nur für Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom. Die 13-jährige Meryem hat schon häufig teilgenommen. EKHN-Reporterin Charlotte Mattes hat Meryem besucht und erfahren, was die Jugendliche besonders mag.

Rollifahrer mit Koffer

19.05.2016 pwb

Inklusion wird Normalität

Der Bundestag hat vergangene Woche das Behindertengleichstellungsrecht novelliert, die hessische Landesregierung hat am vergangenen Mittwoch eine Kampagne zum besseren Zusammenleben von behinderten und nichtbehinderten Menschen gestartet. Auch in der EKHN ist das Thema Inklusion längst in der Phase der Umsetzung, wie einige Beispiele zeigen.

Einrichtungen und Angebote der Diakonie für Behinderte

Kirche und Diakonie helfen Behinderten auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Hier finden Sie eine Übersicht von Einrichtungen und Angeboten

Download

Thesenpapier der Kirchenleitung der EKHN zur Inklusion

Zum Inklusionsverständnis des christlichen Glaubens und den Folgerungen für den Bereich der Bildung.

 

Praktische Hinweise für ein inklusives Abendmahl


Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat unter dem Titel „Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft“ eine neue Orientierungshilfe veröffentlicht (26.1.2015). Sie reflektiert die sozial- und bildungspolitischen Herausforderungen durch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Konsequenzen besonders für die evangelische Kirche und ihre Diakonie.

Unter www.ekd.de/inklusion-leben steht die Orientierungshilfe zum Herunterladen bereit.
Sie ist auch zum Preis von 7,99 € über den Buchhandel erhältlich.

to top