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Kooperationsmöglichkeiten

EKHN/FazitPDFViele Gemeinden wollen kooperieren, in einzelnen Projekten oder grundsätzlich wie z. B. in Netzwerken, Arbeitsgemeinschaften oder Verbänden.

In den letzten Jahren entscheiden sich Kirchengemeinden immer öfter, eine engere Kooperation mit benachbarten Gemeinden zu suchen. Der Anstoß dazu kommt manchmal von außen, wenn z.B. gemeinsame Pfarrdienstordnungen entwickelt werden. Sehr häufig kommt der Anstoß aber auch von den beteiligten Kirchenvorständen mit ihren Pfarrerinnen und Pfarrern selbst, die erkennen, dass ihre Gemeinden durch gegenseitige Unterstützung etwas gewinnen können: seien es attraktivere Angebote durch eine abgestimmte Konfirmanden- oder Chorarbeit, eine Entlastung durch Zusammenarbeit der Gemeindebüros oder finanzielle Spielräume durch gemeinsame genutzte Gebäude.

Einige Kirchengemeinden schließen sich mit anderen Kirchengemeinden zusammen und machen dabei weitgehend gute Erfahrungen. In der Zukunft dürfte dieser Trend noch zunehmen, da das neue Zuweisungssystem für Kirchengemeinden ab 2016 Gemeindezusammenlegungen nicht länger finanziell benachteiligt.

Daneben bietet das Kirchenrecht der EKHN vielfältige Möglichkeiten mit Nachbargemeinden zu kooperieren, so dass bestimmte Arbeitsbereiche gemeinsam gestaltet und verbindlich geregelt werden, die Gemeinde aber als selbständige Kirchengemeinde erhalten bleibt.  Die aktuell gültigen Rahmenbedingungen werden im Laufe dieser Amtsperiode überarbeitet und weiterentwickelt, um den sich verändernden Anforderungen Rechnung zu tragen.

Am Anfang stehen immer ganz konkrete Fragestellungen, Anforderungen und Probleme, die in Kooperation mit Nachbarkirchengemeinden gelöst werden sollen. Bei der Suche nach den jeweils passenden Möglichkeiten und Formen der Zusammenarbeit kann die vorliegende Arbeitshilfe eine erste Orientierung bieten.

Für weiter gehende Informationen und Beratung wenden Sie sich bitte an die Koordinationsstelle Kirchengemeinden und Dekanate im Referat Seelsorge und Beratung, die auch die Koordination mit den weiter zuständigen Fachreferaten übernimmt und Unterstützungsmöglichkeiten vermittelt (Pfarrer Thomas Eberl, E-Mail thomas.eberl@ekhn-kv.de; Telefon 06151/405-387). Hier können Sie auch zusätzliche Exemplare der Arbeitshilfe anfordern.

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Videos


Die Broschüre "Miteinander mehr erreichen - Gestaltungsmöglichkeiten und Erfahrungen zur Zusammenarbeit von Kirchengemeinden in der EKHN" wird hier in einem Gespräch zwischen Thomas Eberl und Ina Wittmeier vorgestellt.



In diesem Video stellt Ihnen der Referent für das Thema "Kooperation in Kirchengemeinden und Dekanaten" im Gespräch Fragestellungen rund um diese Thematik sowie Unterstützungmöglichkeiten bis hin zu Fragen der Finanzierung vor.
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