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Das religionspädagogische Institut von EKKW und EKHN

skynesher/istockphoto.comSchüler im Klassenraum melden sichReligionslehrerinnen und -lehrer üben einen vielseitigen Beruf aus. Sie setzen fachliche Impulse und sie reagieren auf brennende existentielle Fragen junger Menschen.

Die integrierte Regionalstruktur macht das gemeinsame Institut von EKKW und EKHN zu einer in der EKD außergewöhnlichen Einrichtung. Die Grundidee: Die Qualifizierung der Lehrkräfte und die Qualitätsverbesserung für den Religionsunterricht wie auch für die Konfirmandenarbeit finden zunehmend vor Ort in den Schulen, Gemeinden und Regionen statt. Deshalb muss die Kirche mit ihren Unterstützungssystemen regionale Präsenzen aufbauen.  Unsere Studienleiterinnen gehen in die Schulen, sind in den Dekanaten präsent, bauen mit an regionalen Netzwerken und sind dort präsent, wo sich Qualifizierungsnotwendigkeiten für Religionsunterricht und Konfirmandenarbeit entwickeln.  Daraus werden Fortbildungsmaßnahmen und Beratungsangebote entwickelt, und das alles auf hohem Qualitätsniveau.

Ziel der Arbeit des RPI der EKHN ist die Qualitätsentwicklung und –sicherung des Religionsunterrichts an öffentlichen und privaten Schulen. Dieses Ziel konkretisiert sich in folgenden Aufgabenfeldern und Arbeitsschwerpunkten:

  • Planung, Durchführung und Auswertung
    1. der pädagogisch-theologischen Aus- und Fortbildung,
    2. der pädagogisch-theologischen Zusatzqualifizierungen,
    3. der religionspädagogischen Angebote im Rahmen der jeweiligen Fortbildungsprogramme der beiden Kirchen
  • Weiterentwicklung des Evangelischen Religionsunterrichts in allen Schulformen
  • Schulseelsorge, Schülerarbeit und schulbezogene Jugendarbeit
  • Konfirmandenarbeit
  • Ausbildung der Vikarinnen und Vikare im religionspädagogischen Bereich im Rahmen der jeweiligen Ausbildungskonzepte
  • Beratungsarbeit
  • Spirituelle Angebote für Unterrichtende
  • Medienpädagogik
  • Elementarpädagogik (als Schnittstelle zu den Fachbereichen Kindertagesstätten).

Die Weiterentwicklung der religionspädagogischen Arbeit ist ständige Aufgabe des Religionspädagogischen Instituts.

Web: www.rpi-ekkw-ekhn.de



Info

Am 1. Januar 2015  hat das gemeinsame religionspädagogische Institut der beiden ev. Landeskirchen von Kurhessen-Waldeck und Hessen-Nassau seine Arbeit aufgenommen. Die Trägerschaft des Instituts liegt bei der  EKKW. Direktor des RPI der EKKW und der EKHN ist Pfarrer Uwe Martini, vormals Leiter des RPI der EKHN.  Der Fusionsbeschluss der Synoden beider Kirchen vom Herbst 2012 sah die Schaffung eines gemeinsamen Institutes „mit integrierter Regionalstruktur“ vor. Die Zentrale des Institutes steht in Marburg. Dort ist der Sitz der Institutsleitung und der Geschäftsführung.

Neben der Zentrale verfügt das RPI über neun Regionalstellen:

Darmstadtdarmstadt@rpi-ekkw-ekhn.de
Frankfurtfrankfurt@rpi-ekkw-ekhn.de
Fritzlarfritzlar@rpi-ekkw-ekhn.de
Fuldafulda@rpi-ekkw-ekhn.de
Gießengiessen@rpi-ekkw-ekhn.de
Kasselkassel@rpi-ekkw-ekhn..de
Mainzmainz@rpi-ekkw-ekhn.de
Marburgmarburg@rpi-ekkw-ekhn.de
Nassaunassau@rpi-ekkw-ekhn.de

Das RPI veröffentlicht eine Zeitschrift, die „RPI Impulse”, die allen Lehrkräften kostenlos zugestellt wird:
www.rpi-impulse.de

Religionspädagogisches Institut

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