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Hans-Martin Heusel wird 90

Theologe mit Gespür für die Themen der Zeit

EKHN/privatHans-Martin Heusel: 1985 bis 1993 Stellvetreter des hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten.Hans-Martin Heusel: 1985 bis 1993 Stellvetreter des hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten.

Am Sonntag (3. Dezember) hat der frühere Stellvetreter des Kirchenpräsidenten seinen 90. Geburtstag begangen. Hans-Martin Heusel gilt als einer der Initiatoren der Schrift "Person und Institution", die bis heute die Arbeit der EKHN prägt.

Am Sonntag (3. Dezember) hat der frühere Stellvertreter des hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten, Hans-Martin Heusel, sein 90. Lebensjahr vollendet. Heusel hatte das Amt von 1985 bis 1993 in der der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)  inne. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung würdigte den Jubilar als „einen der Pioniere der Kirchenreformen, die noch heute unsere kirchlich Arbeit prägen“.

Als Vorsitzender der sogenannten Perspektivkommission habe Heusel die große Studie über die Zukunft der Kirche „Person und Institution“ mitinitiiert und miterarbeitet, die Anfang der 1990er Jahre maßgebliche Reformen in der EKHN vorbereitete, so Jung. Mit „großem Gespür für die Themen der Zeit, theologischer Weitsicht und freundlicher Beharrlichkeit“ habe er die Kirche daran erinnert, dass es notwendig sei, „die Menschen in einer sich ausdifferenzierenden Gesellschaft wahrzunehmen, sie in ihren persönlichen Lebenssituationen ernst zu nehmen und die eigene Arbeit verstärkt darauf auszurichten“. Dies sei bis heute prägend für die Arbeit der evangelischen Kirche geblieben, erklärte Jung.

Zur Person

Am 3. Dezember 1927 In Kirchbrombach im Odenwald geboren, studierte Heusel Theologie in Tübingen, Bonn und Mainz. 1951 wurde er in Rodheim an der Bieber ordiniert. Ab 1954 wirkte er als Gemeindepfarrer im rheinhessischen Osthofen. 1971 berief ihn die Kirchensynode als Theologischen Referenten für „Besondere seelsorgerliche Dienste“ in der Kirchenverwaltung. 1978 wurde er stellvertretender Leiter der Kirchenverwaltung und Abteilungsleiter Kirchliche Praxis. Dann wählte ihn die Kirchensynode als Stellvertreter des Kirchenpräsidenten. Das Amt hatte Heusel von 1985 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1993 inne.

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